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Die Wurzeln des Sportvereins liegen in der Bakumer Ortschaft Harme. Dort schlossen sich im Jahre 1929 fußballbegeisterte junge Männer zusammen, um Spiele gegen Mannschaften aus den Nachbarorten auszutragen. Gespielt wurde auf einer vom Kaufmann Louis Beckmann zur Verfügung gestellten Weide an der Harmer Straße - dort, wo sich heute noch der Sportplatz befindet.
Die vor Ort hergestellten Trikots zeigten vor dem Krieg die Oldenburger Landesfarben Blau und Rot, nicht Schwarz und Weiß. Und der Verein nannte sich zu der Zeit noch DJK Bakum. DJK steht dabei für “Deutsche Jugendkraft”, ein reichsweit verbreiteter Verband für Leibesübungen in katholischen Vereinen. Ab Sommer 1933 taucht der DJK Bakum in Spielplänen nicht mehr auf; also schon vor der Auflösung der DJK-Verbände durch die Nationalsozialisten.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde recht bald der organisierte Sportbetrieb wieder aufgenommen. Es war der damalige Hauptlehrer Alfred Koth, der 1946 für den Neubeginn des Vereinssports in Bakum sorgte. Unter seinem Nachfolger, dem Bakumer Arzt Dr. Konrad Lenze, nahm der Fußballsport beim SC Schwarz-Weiß Bakum - so der Vereinsname seit der Neugründung - Anfang der 50er Jahre regen Aufschwung.
Auf dem Foto links ist die I. Herrenmannschaft zu sehen, vermutlich aus dem Jahr 1947. Zu der Zeit spielte man vorübergehend auf einer Weide in Elmelage.
Die nachfolgenden Vorsitzenden und die zahlreichen weiteren Aktiven sorgten in den Folgejahren dafür, dass dieser Trend bis heute anhält. Besonders zu erwähnen sind dabei die Gründung einer erfolgreichen Damen-Fußballabteilung 1979, der Ausbau der Sportanlagen und der Bau des Vereinsheims.
Heute zählt der Verein ca. 1.030 Mitglieder.
Detaillierte Informationen und zahlreiche Fotos aus der Geschichte des SC Schwarz-Weiß Bakum enthält auf über 270 Seiten die Vereins-Chronik, die zum 75jährigen Bestehen des Vereins im Jahre 2004 herausgegeben wurde.